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Schülerinnenseite



Auf dieser Seite erzählen TänzerInnen unserer Schule von sich und ihrem Hobby...



Übernachtungsparty im Ballett

Im Januar war es endlich soweit, dass ich den langgehegten Wunsch meiner Teenagerklasse erfüllte und wir mal im Ballett übernachtet haben.

Das Programm startete mit Training, welches noch verschoben wurde, da die Schülerinnen sofort bereit waren mir zu helfen mit Foto-Cd-Zettel schneiden, Cd's kopieren und staubsaugen...ich denke, ich habe wirklich die tollsten und hilfsbereitesten Schülerinnen der Welt!

Nach dem Training ging es weiter mit Schauen von Videos von alten Vorstellungen, wo besagte Schülerinnen noch als kleine Käferchen und Sternchen zu sehen waren, was uns allen manch Schmunzeln entlockte und mir ein Staunen, wie viel Eigenschaften von jetzt schon damals zu sehen waren ( Steffi war schon damals immer 2 Takte allen voraus..smile)

Es folgte der Pizzaservice und dann Berge von Süssigkeiten! Das Einrichten des grossen Saales mit Schlafsäcken und Mättchen, Tanzen und Fotos. 10 Minuten vor 12 gingen alle wie auf Kommando zum Zähneputzen, was mich erst erstaunte, aber es war wohl nur der Auftakt mich endlich dazu zu bringen um Mitternacht mit allen "Black Swan" zu schauen ( inklusive meinem schlechten Gewissen, da nicht alle 16 waren). Geschätzt habe ich dabei wiederum all die Fragen der Schülerinnen, es war für mich speziell, so den Film zu schauen!

Dann ging es munter weiter, reden, lachen, Natels bedienen...um 3 Uhr Nachts habe ich ein Machtwort gesprochen, als alte Frau brauche ich wenigstens etwas Schlaf!
Der Boden ist sehr hart und zu meiner Erleichterung sahen die Kids am Morgen auch müde aus! Dann im Gang noch ein gutes Frühstück.

Es war einfach Klasse mit Euch!!!!
Danke, dass Ihr diese gute Idee gehabt habt!
Eliane Benz



Ting Ting

Tingting ist ein kleiner Plüsch-Hamster, der schon seit meiner ersten Stunde mit ins Ballett kommt. ER beobachtet uns immer von der Ecke, und Frau Benz fragt ihn dann manchmal, was wir richtig gemacht haben und was wir noch verbessern könnten. Wenn ich dann nach Hause gehe, sagt er mir immer, was ihm am Tanzen gefallen hat. Tingting hat noch nie einen einzige Ballettprobe verpasst und schaut immer aufmerksam zu. Bei den Aufführungen bringt er mir, meinen Freunden und Kollegen immer Glück und freut sich über jedes gelungene Stück. Manchmal tanzt er auch hinter der Bühne oder in der Garderobe heimlich mit. Fast alle mögen ihn ausser die Jungs und noch jemand anders.
(von Aline W.)

Tintin ist das Maskottchen der Gruppe 2. Er schaut fast bei jeder Ballettstunde zu, doch ich weiss immer noch nicht, ob es ein Bieber oder ein Hamster ist. Ich glaube, dass ihn Aline fast überall mitnimmt, ich glaube, dass ich ihn auch schon an den Aufführungen in der Tasche von Aline gesehen habe. Sie findet ihn meeeeeeeeeeeega gut, doch ich finde ihn irgendwie unnötig.
(von Noah G.).

Tingting ist ein kleiner Plüsch-Goldhamster, der in jeder Ballettstunde zuschaut. Er hat noch nie eine Ballett-Probe verpasst. Die meisten mögen ihn. Er ist unser Maskottchen.
(von Christine H.)

Ting-Ting ist das Mastkokottchen der Gruppe 2. ER ist ein Hamster mit einer Nuss. Seit ich ins Kinderballett gehe, kommt Aline immer in Begleitung von Ting-Ting. Er hat verschiedene Sitzplätze, doch er schaut uns immer zu. Letzen Winter hatte er eine Zipfelmütze auf und sass auf einer Decke. Es gab bisher nur wenige Ausnahmen, dass Ting-Ting nicht kam. Er hatte auch schon einen Schal an. Es gibt Kinder, die ihn überflüssig finden, doch ich finde Ting-Ting der Hamster gehört zur Gruppe 2.
(von Moritz B.)

Tintin - manche nennen ihn Tintin, andre einfach Hamster. Er ist ein kleiner Stoffhamster und schaut bei jeder Stunde die wir haben zu.
Einige mögen ihn, andere nicht.
Ich finde ihn super.
(von Gion T.)

S'Ting Ting gehört dä Aline. Äs sitzt mängisch i dä Ballettstund so härzig da, dass mär ihm nöd chan widersta. D'Buebe und vor allem d'Kyra händ s'Ting Ting  nöd so gärn. S'Ting Ting häd fasch immer öpis speziels a. Än Schal oder äs Chäpli usw. S'Ting Ting isch äfach sit eh und je s'bescht Maskottchen vom Ballett.
(von Simona R.)

Tingting ist sehr süss. Aber manchmal nervt es, dass Aline ihn immer dabei hat. Aline behandelt ihn wie ihr Kind. Er hat sogar Sachen zum Anziehen. Er ist immer dabei im Ballett und natürlich bei den Aufführungen. Ich mag ihn sehr. Kyra mag ihn nicht. Wenn Tingting verloren geht, muss man zwei Feste feiern. Eine Beerdigung für Aline und ein Freudenfest für Kyra.
(von Sophie M.)



Auf der Bühne, Erlebnisbericht

(von unserer Schülerin Steffi; aus einer Arbeit, die sie für die Oberstufenschule verfasste)

Gerade ist die letzte Probe vorbei. Alle Gruppen verschwinden in ihren Garderoben und bereiten sich auf die Aufführung vor. Einige fangen schon an sich zu Schminken, legen Kostüme bereit oder bessern ihre Frisur noch aus. Andere essen noch eine Kleinigkeit und fangen dann an sich aufzuwärmen. Ich bin noch auf der Bühne und übe ein Solo. Noch zwei Stunden bis zur letzten Aufführung, dann muss alles perfekt sein. 

Eine dreiviertel Stunde später ruft unsere Ballettlehrerin in die Garderobe, dass sie jetzt anfangen wird die Solisten aus Gruppe 1, in dieser Gruppe bin ich, zu schminken.

Heute tanze ich zum zweiten Mal die Hauptrolle. Ich freue mich riesig. Langsam steigt die Anspannung hinter der Bühne. Die letzten Vorbereitungen werden getroffen. Kleine Änderungen werden nochmals geübt oder durchdacht. Dann eine Viertelstunde vor Vorstellungsbeginn dürfen wir uns kostümieren. Ein grosses Durcheinander bricht los. Von jeder Seite hört man jemanden rufen: „ Chantal, schnell mach mir das Kostüm zu. Ich muss gleich meine kleinen Dorfmädchen holen.“ – „ Wo ist mein Kostüm? Ich finde mein Ballkostüm nicht.“ – „ Ich muss noch mein Grafen- Kostüm reinbringen.“ -…..Es ist viel zu laut. Man kann sich unmöglich konzentrieren. „Ruhe!“, schreit jemand. Und auf einmal ist alles mucksmäuschenstill. Noch fünf Minuten bis der Vorhang aufgeht. Der Gong ertönt und auch im Publikum herrscht Stille. Man hört nur noch flüsternde Kinder und Frauen und Männer die nach einem letzten Aufruf in ihrer Tasche nach dem Handy suchen, um es auszuschalten. 

Der Vorhang geht auf. Das Adrenalin schiesst einem in die Adern. Und 100‘000 Schmetterlinge fliegen im Bauch umher. Es ist, als würde man von einem riesengrossen Felsen ins Meer springen. Man hat Angst, dass man etwas falsch macht, obwohl man weiss, dass man es kann. Dann der Aufprall auf dem Wasser. Das Scheinwerferlicht blendet, das Publikum wartet darauf, dass die Musik beginnt. 

Und dann – der erste Schritt auf die Bühne.

Sobald man auf der Bühne steht und tanzt, sind alle Schmetterlinge aus dem Bauch verschwunden, man ist wieder aus dem Wasser aufgetaucht. Man vergisst alles um sich herum und tanzt einfach. Man tanzt noch ein letztes Mal die Schritte, die man ein ganzes Jahr lang immer und immer wieder geübt hat. 

Und dann, der Fehler - Ach was das hat doch niemand gesehen. „Mach einfach weiter.“, dröhnt es im Kopf.

„Mach einfach weiter.“ Und man tanzt weiter. Und dann die Schlusspose. Dröhnender Applaus dringt vom Publikum ans Ohr und der rote Vorhang schliesst sich. Puh…! Endlich geschafft. Alle stehen noch hinter der Bühne und warten bis der Vorhang sich wieder öffnet und man zur Verbeugung noch ein letztes Mal die Bühne betreten darf. Und schon bald beginnen wieder die Proben für die nächsten Vorstellungen.



Internationaler Dance World Cup in Jersey

Und nochmals haben wir Grund zur herzlichen Gratulation: unsere Schülerin L.G. qualifizierte sich im April 2009 am 8. Deutschen Ballettwettbewerb für die Teilnahme am Dance World Cup 2009. An diesem internationalen Wettbewerb in Jersey erreichte sie den 3. Rang im Klassischen Ballett (mit dem Solo Papillon) und den 4. Rang in Modern Dance (mit dem Solo Carmen). Eine wirklich tolle Leistung !!!



Erfolg am 13. internationalen Wettbewerb in Solothurn

Wir möchten unseren SchülerInnen ganz herzlich gratulieren zum grossartigen Erfolg am internationalen Wettbewerb in Solothurn 2008.
Lea S. erreichte das Halbfinal in der Kategorie 3.
Lea G. erreichte das Halbfinal der Kategorie 2.
Flavien M. erreichte das Final der Kategorie 3 und erlangte da den 1. Rang.
Super gemacht, nur weiter so !!!



Tanzen am längsten Tag.......

. . . und vergiss deine Ballettstunde nicht!

(ein Anlass von Kunsthof Zürich, am 21. Juni 2008 von 13.29 bis 14.29 Uhr, an der Limmatstrasse 44, 8005 ZH, im mit der Plattform für live-art).
Vor einiger Zeit hat Herr Ratti als Student der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) das Kinderballett angefragt, ob er im Rahmen eines Projekts seine Besucher, die er im ganzen Haus herumführte, auch durch die Schulräumlichkeiten führen dürfe. Frau Benz sagte zu, mit der scherzhaften Bemerkung, er müsse dann aber mal eine Ballettstunde nehmen. Er war damit einverstanden und hatte nun die Idee (als Künstler natürlich wieder im Rahmen eines Projekts), dass einE SchülerIn aus der Ballettschule ihm als Erwachsenen eine Lektion geben könnte. Da er mich, Schülerin im professionellen Ausbildungsprogramm, damals bei seinen Führungen durch die Ballettschule kennen gelernt hat, fragte er mich, ob ich nicht Lust dazu hätte. Da dies alles so aufregend klang, sagte ich zu und so werde ich am längsten Tag im Jahr, also am 21. Juni 2008 von 13.29 bis 14.29 Uhr dem Schüler Herr Ratti und allen anderen, die dann spontan mitmachen wollen, eine Lektion in klassischem Ballett geben. Also, wenn Du Zeit und Lust hast, so komm doch vorbei, zum zuschauen oder mitmachen an der Limmatstrasse 44. Und bitte lasst Euch nicht täuschen, es ist extrem anstrengend . . . . , aber auch lässig und eine super Gelegenheit für alle Erwachsenen, die’s als Kind verpasst haben, auch mal Ballett zu machen.
Lea G.

So, und nun (20.9.) kann ich allen noch diese tollen Bilder zeigen, welche die Fotografin Magda Stanova *SINCE 1981 * von oben angekündigten Anlass gemacht (der längste Tag) hat. Es war zwar fast zu heiss für Ballett, doch ‚meine SchülerInnen’ haben super mitgemacht und sich auch wirklich mühe gegeben. Einen ganz lieben Dank an all die Mutigen!!! So war es ein sehr abwechslungsreiche Lektion und ich hoffe natürlich auch, dass wir ein bisschen zeigen konnten, was den genau in so einer Ballettlektion läuft. Und vielleicht gibt es ja mal ein Wiedersehen?
Herzlich – Lea.



und ein spannender Artikel im Megaphon . . . . . von Christine H.



Wir danken Jeannine und Christine sowie der gesamten Redaktion von megaphon dafür, dass wir diesen Artikel publizieren dürfen. Er ist in der Ausgabe 08 im November 2007 erschienen.